Unterstützung von Public-Key Cryptography Standards (PKCS)

RSA Laboratories, eine Abteilung von RSA Security, Inc., hat in Zusammenarbeit mit Repräsentanten aus Industrie, Hochschulen und Regierung eine Familie von grundlegenden Verschlüsselungsstandards entwickelt, die als Public-Key Cryptography Standards oder kurz PKCS bezeichnet wird. Diese Standards wurden entwickelt, um die Interoperabilität zwischen Computersystemen herzustellen, die die Public-Key-Technologie verwenden, um Daten in Intranets und dem Internet zu sichern.

Oracle Wallet Manager speichert X.509 v3 Zertifikate und Private Keys in PKCS#12-Formaten im Industriestandard und generiert Zertifikatanforderungen entsprechend der PKCS #10 Spezifikation. Dadurch kann die Wallet-Struktur von Oracle mit unterstützten fremden PKI-Anwendungen benutzt werden und ermöglicht die betriebssystem-übergreifende Wallet-Portabilität.

Außerdem können Wallets von Oracle Wallet Manager ID-Daten in Hardware Security Modules speichern, die APIs benutzen, die der PKCS #11 Spezifikation entsprechen. Wenn der PKCS11 Wallet-Typ beim Erstellen des Wallets ausgewählt wurde, werden alle Schlüssel, die in diesem Wallet gespeichert sind, in einem Verschlüsselungsgerät oder -Token gespeichert, wie z.B. SmartCards, das entfernt werden kann, oder in anderen Typen von portablen Hardware-Geräten, in denen private Schlüssel gespeichert und/oder Verschlüsselungsvorgänge ausgeführt werden.

Siehe auch:

Hinweis: Auch wenn Oracle Advanced Security und Oracle Wallet Manager vollständig mit PKCS#12 konform sind, kommt es möglicherweise zu Kompatibilitätsproblemen bei Fremdprodukten - wie z. B. Netscape Communicator und Microsoft Internet Explorer.