Geben Sie die Konfigurationsinformationen für die Oracle Database-Standardinstallation ein, und klicken Sie auf Weiter.
In den folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen zu Konfigurationsfeldern:
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass das Oracle-Standardverzeichnis für das Datenbankstandardverzeichnis und der Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis nur ASCII-Zeichen enthalten. Zum Zeitpunkt dieses Release wird die Verwendung von Nicht-ASCII-Zeichen für Oracle-Datenbankstandardverzeichnisse oder Oracle-Hauptverzeichnisse nicht unterstützt.
Das Oracle-Hauptverzeichnis ist das Verzeichnis der obersten Ebene für die Installation der Oracle-Software. Der Oracle-Hauptverzeichnispfad wird standardmäßig angezeigt. Sie können den Pfad gemäß Ihren Anforderungen ändern.
Wenn Sie einen Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis entsprechend den Optimal Flexible Architecture-Regeln für gut strukturierte Oracle-Softwareumgebungen erstellt haben, gibt OUI diesen Pfad als Standardpfad für das Oracle-Hauptverzeichnis an. Damit OUI den Pfad als Oracle-Softwarepfad erkennt, muss er die Form u0[1-9]/app aufweisen. Jedes Mitglied der oraInventory-Gruppe (im Allgemeinen oinstall) muss Schreibzugriff auf den Pfad haben. Die Mitglieder der oraInventory-Gruppe sind zur Änderung der Datei oraInventory berechtigt, die das zentrale Bestandsverzeichnis für alle Oracle-Softwareinstallationen ist. Oracle empfiehlt, dass Sie manuell einen Oracle-Hauptverzeichnispfad erstellen. Der Optimal Flexible Architecture-Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis ist /u01/app/user, wobei user der Name des Benutzeraccounts ist, der Eigentümer der Oracle Database-Software werden soll.
Klicken Sie gegebenenfalls auf "Durchsuchen", um einen alternativen Oracle-Hauptverzeichnispfad zu wählen.
Das Softwareverzeichnis ist das Oracle-Homeverzeichnis, in dem die Oracle Database-Binärdateien für diese Installation gespeichert werden. Falls der Oracle-Hauptverzeichnispfad ein standardmäßiger Optimal Flexible Architecture-Pfad ist, wird der Pfad des Oracle-Homeverzeichnisses mit dem Standardpfad angegeben. Wenn der Oracle-Hauptverzeichnispfad /u01/app/oracle ist, erstellt OUI den folgenden Pfad für das Oracle-Homeverzeichnis: /u01/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1
Übernehmen Sie im Feld "Softwareverzeichnis" die Standardwerte, oder geben Sie den Oracle-Homeverzeichnispfad an, in dem die Oracle-Komponenten installiert werden sollen. Der Verzeichnispfad darf keine Leerzeichen enthalten.
Klicken Sie gegebenenfalls auf Durchsuchen, um einen alternativen Oracle-Hauptverzeichnispfad zu wählen.
Die Oracle Database-Dateien können in einem Dateisystem oder auf Automatic Storage Management-Datenträgergruppen gespeichert werden. Oracle Database-Dateien dürfen nicht direkt auf Raw Devices oder Block Devices gespeichert werden.
"Speicherort der Datenbankdatei" ist der Speicherort, in dem Oracle Database-Dateien gespeichert sind. Der Standardspeicherort für Datendateien ist $ORACLE_BASE/oradata bei Oracle RAC-Installationen auf einem Knoten, Einzelinstanz- und Desktopklasseninstallationen. Bei Oracle RAC-Installationen auf mehreren Knoten befindet sich der Standardspeicherort unter einem beliebigen Shared Mount Point, der unter den gewählten Knotengruppen erkannt wurde.
Klicken Sie gegebenenfalls auf Durchsuchen, um einen alternativen Speicherort für Datenbankdateien auszuwählen.
Dieses Feld ist aktiviert, wenn Sie Automatic Storage Management-Datenträgergruppen als Speicherungstyp gewählt haben. Das ASMSNMP-Kennwort wird von der vorhandenen Automatic Storage Management-Instanz zur Konfiguration der Datenbank in ASM benötigt.
Die Datenbankedition ist der Datenbanktyp, der installiert werden soll.
Diese Installationsart ist für Anwendungen auf Unternehmensebene gedacht. Sie ist für geschäftskritische Hochsicherheits-Online-Transaktionsverarbeitungs- (OLTP-) und Data Warehousing-Umgebungen ausgelegt. Wenn Sie diese Installationsart auswählen, werden alle separat lizenzierbaren Enterprise Edition-Optionen installiert.
Diese Installationsart ist für Anwendungen auf Abteilungs- oder Arbeitsgruppenebene in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) gedacht. Sie ist für core-relationale Services und Optionen in der Datenbankverwaltung ausgelegt. Sie installiert Managementtools, vollständige Verteilung, Replikation, Webfunktionen und Möglichkeiten zum Erstellen geschäftskritischer Anwendungen.
Diese Installationsart ist für Anwendungen auf Abteilungs- oder Arbeitsgruppenebene oder für Webanwendungen gedacht. Oracle Database Standard Edition One umfasst alle Möglichkeiten, die erforderlich sind, um geschäftskritische Anwendungen zu erstellen: von Einzelserverumgebungen für kleine Unternehmen bis hin zu hoch verteilten Zweigstellenumgebungen.
Bei dieser Installationsart wird dieselbe Software wie bei der Enterprise Edition-Installationsart installiert, mit Ausnahme der Management Packs. Allerdings wird nur eine Einzelbenutzerentwicklungs- und Deployment-Umgebung unterstützt, die eine volle Kompatibilität mit Enterprise Edition und Standard Edition erfordert. Oracle RAC wird mit Personal Edition nicht installiert.
Mit dieser Option können Sie Zeichendaten in der Datenbank mit einer der folgenden Optionen speichern:
Standardwert verwenden - Diese Option verwendet die Spracheinstellungen des Betriebssystems.
Unicode verwenden - Mit dieser·Option speichern Sie mehrere Sprachgruppen.
Die OSDBA-Gruppe ist die Betriebssystemgruppe, deren Mitglieder die SYSDBA-Berechtigung für die Datenbank über die Betriebssystemauthentifizierung erhalten. In den Oracle-Codebeispielen wird der Name dba für diese Gruppe verwendet. Ihr Systemadministrator muss Gruppen und Benutzer mit entsprechenden Gruppenmitgliedschaften erstellen, bevor Sie mit der Installation beginnen.
Dies ist der Name der Datenbank, um diese eindeutig von anderen Datenbanken eines Netzwerks zu unterscheiden. Der globale Datenbankname besteht aus einem eindeutigen Datenbanknamen (db_unique_name), einem Trennzeichen (einen Punkt) und einem Datenbankdomainnamen (db_domain). Der gesamte Datenbankname hat folgende Form: db_unique_name.db_domain.
Hierbei gilt:
Der eindeutige Datenbankname ist der Name der Datenbank. Er kann bis zu 30 Zeichen haben, sofern die ersten acht Zeichen eindeutig sind (alphanumerische Zeichen, Unterstrich (_), Dollar- ($) und Nummernzeichen (#)).
Der Datenbankdomainname ist die Rechnerumgebung der Datenbank. Er darf nicht mehr als 128 Zeichen (alphanumerische Zeichen, Unterstrich (_) und Nummernzeichen(#)) einschließlich aller Punkte enthalten.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die Kombination aus Datenbankname (die ersten acht eindeutigen Zeichen des eindeutigen Datenbanknamens), Trennzeichen und Datenbankdomainname nicht mehr als 128 Zeichen umfasst.
Beispiel:
sales.us.example.com
Hierbei gilt:
db_unique_name ist "sales"
db_domain ist "us.example.com"
Das administrative Kennwort ist das Kennwort für die SYS-Datenbankberechtigung.
Die Installation wird nicht fortgesetzt, wenn die folgenden Anforderungen nicht erfüllt sind:
Das Kennwort darf nicht länger als 30 Zeichen sein.
Ein leeres Kennwort kann nicht akzeptiert werden.
Ein Benutzername darf kein Kennwort sein.
Das Kennwort des SYS-Accounts darf nicht change_on_install lauten (ungeachtet der Schreibweise).
Wenn Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert werden, beachten Sie diese Richtlinien. Oracle empfiehlt, dass das angegebene Kennwort:
mindestens einen Kleinbuchstaben enthält.
mindestens einen Großbuchstaben enthält.
mindestens eine Ziffer enthält.
mindestens 8 Zeichen umfasst.
den Datenbankzeichensatz verwendet, der Unterstrich (_), Dollarzeichen ($) und Nummernzeichen (#) enthalten kann.
Wenn das Kennwort Sonderzeichen enthält, setzen Sie das Kennwort in Hochkommata. Dies gilt auch, wenn das Kennwort mit einer Zahl oder einem Symbol beginnt.
kein richtiges Wort ist.
Geben Sie dasselbe administrative Kennwort für die SYS-Datenbankberechtigung in das Feld Kennwort bestätigen ein.
Sie müssen einen Servicenamen für die Oracle RAC One Node-Datenbank angeben. Mit Servicenamen können Clients sich bei einem Service anmelden, anstatt sich bei einer bestimmten Oracle Database-Instanz anzumelden. Mit Servicenamen erhalten Clients fortlaufende Konnektivität, wenn eine Oracle RAC One Node-Datenbank durch Failover auf einen anderen Knoten übergeht oder auf einen anderen Knoten umgespeichert wird.