Wählen Sie die folgenden Softwareinstallationspfade
Geben Sie den Speicherort des Oracle-Hauptverzeichnisses an, das dem Benutzer gehört, der die Installation durchführt. Sie können einen Speicherort mit einem vorhandenen Oracle-Home oder einen anderen Verzeichnisspeicherort wählen, der keine Struktur für ein Oracle-Hauptverzeichnis aufweist.
Der Oracle-Hauptverzeichnispfad erleichtert das Organisieren von Oracle-Installationen und stellt sicher, dass Installationen von mehreren Datenbanken eine Optimal Flexible Architecture-(OFA-)Konfiguration beibehalten.
Selbst wenn Sie bei der Installation von Oracle Clusterware und ASM sowie der Installation von Oracle Database nicht denselben Softwareeigentümer verwenden, bedenken Sie, dass die Ausführung des root.sh-Skripts während der Installation von Oracle Grid Infrastructure das Eigentum an dem Standardverzeichnis, in dem die Clusterware-Binärdateien gespeichert werden, in root ändert. Daher darf Oracle Grid Infrastructure für ein Cluster-Home nicht im selben Speicherort wie andere Oracle-Software gespeichert werden. Oracle Grid Infrastructure für eine Standalone-Datenbank wie Oracle Restart hingegen darf im selben Speicherort wie andere Oracle-Software gespeichert werden.
Wenn Sie einen Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis erstellt haben, der mit den Oracle Optimal Flexible Architecture-(OFA-)Richtlinien für Oracle-Softwarepfade konform ist, gibt Oracle Universal Installer diesen Pfad als standardmäßigen Oracle-Hauptverzeichnispfad an. Damit OUI den Pfad als einen Oracle-Softwarepfad erkennt, muss er die Form "u0[1-9]/app" haben, und jedes Mitglied der Oracle-Bestandsverzeichnisgruppe (oraInventory) muss entsprechende Schreibberechtigungen haben. Oracle empfiehlt, den Oracle-Hauptverzeichnispfad manuell anzulegen. Der OFA-Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis ist /u01/app/user, wobei user der Name des Benutzeraccounts ist, der Eigentümer der Oracle Database-Software werden soll.
Geben Sie einen Speicherort für die Softwarebinärdateien von Oracle Clusterware und Automatic Storage Management (Oracle ASM) an. Stellen Sie sicher, dass der angegebene Verzeichnispfad die folgenden Anforderungen erfüllt:
Er muss in einem Pfad außerhalb vorhandener Oracle-Homeverzeichnisse erstellt werden.
Er darf sich nicht in einem Homeverzeichnis des Benutzers befinden.
Er muss entweder als ein Unterverzeichnis in einem Pfad, in dem alle Dateien root gehören können, oder in einem eindeutigen Pfad erstellt werden.
Vor der Installation muss der Pfad dem Installationseigentümer gehören (im Allgemeinen oracle bei einem einzigen Installationseigentümer der gesamten Oracle-Software oder grid bei rollenbasierten Oracle-Installationseigentümern) und für 750 Berechtigungen eingerichtet sein.
Bei Installationen nur mit Oracle Clusterware und ASM empfiehlt Oracle, dass Sie einen Pfad erstellen, der mit den Oracle Optimal Flexible Architecture-(OFA-)Richtlinien konform ist, so dass Oracle Universal Installer (OUI) dieses Verzeichnis während der Installation wählen kann. Damit OUI den Pfad als einen Oracle-Softwarepfad erkennt, muss er die Form "u0[1-9]/app" haben.
Wenn OUI einen OFA-konformen Pfad erkennt, erstellt OUI das Softwarestandardverzeichnis und das zentrale Oracle-Bestandsverzeichnis (oraInventory) automatisch.
Wenn Sie einen OFA-konformen Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis erstellt haben, erstellt OUI automatisch einen OFA-konformen Pfad für das Softwarestandardverzeichnis, der von dem Oracle-Hauptverzeichnispfad abgeleitet wird. Der Optimal Flexible Architecture-Pfad für das Oracle-Hauptverzeichnis ist "/u01/app/user", wobei "user" der Name des Benutzeraccounts ist, der Eigentümer der Oracle Database-Software werden soll.
Wählen Sie den Speichertyp, in dem Sie Oracle Cluster Registry speichern möchten. Sie können entweder Oracle Automatic Storage Management (Oracle ASM) oder ein Dateisystem wählen.
Wenn Sie die OCR-Dateien (Oracle Cluster Registry) in einem gemeinsam verwendeten Dateisystem ablegen, empfiehlt Oracle eine der folgenden Optionen:
Die für das Dateisystem verwendeten Datenträger befinden sich auf einem hoch verfügbaren Speichergerät (Beispiel: RAID-Datenträger)
Es sind mindestens zwei Dateisysteme gemountet, die die Funktionen von Oracle Clusterware 11g Release 2 (11.2) verwenden, um die Redundanz für OCR zu gewährleisten.
Mit Oracle Cluster Registry (OCR) wird das Cluster verwaltet. OCR muss in dem Shared Storage Device gespeichert sein. Oracle empfiehlt, Redundanzen für diese Datei anzulegen.
Geben Sie den OCR-Speicherort an, und legen Sie fest, wie eine redundante Kopie von OCR bereitgestellt wird.
Geben Sie ein Kennwort für die SYSASM-Berechtigung an. Die SYSASM-Berechtigung stellt Administratorsystemberechtigungen für die Oracle Automatic Storage Management-(Oracle ASM-)Instanzen bereit.
Mitgliedern der OSASM für ASM-Gruppe werden Administratorsystemberechtigungen (SYSASM) für Oracle ASM-Instanzen erteilt. Diese Berechtigungen entsprechen den SYSDBA-Datenbankadministratorberechtigungen, die durch die Mitgliedschaft bei der OSDBA-Gruppe erteilt werden.
Mitglieder der OSASM für ASM-Gruppe können sich mit SQL bei einer ASM-Instanz als SYSASM mit der Betriebssystemauthentifizierung anmelden. Die SYSASM-Berechtigungen ermöglichen das Mounten und Dismounten von Datenträgergruppen sowie andere Speicheradministrationsaufgaben. SYSASM-Berechtigungen stellen keine Zugriffsberechtigungen auf eine Oracle Database-Instanz bereit.
Sie können separate administrative Berechtigungsgruppen einrichten, die auf Betriebssystemrollen basieren, oder können dieselbe Gruppe verwenden, um administrative Berechtigungen zu erteilen. Geben Sie eine Betriebssystemgruppe mit einer der folgenden Optionen an:
Wenn Sie Oracle Database installieren und eine Betriebssystemgruppe einrichten möchten, deren Mitglieder administrative Berechtigungen für die ASM-Instanzen und die Oracle Database-Instanzen haben, wählen Sie dieselbe Gruppe für die OSASM-Gruppe, die Sie auch für die OSDBA-Gruppe verwenden möchten.
Wenn Sie eine Rollenzuweisung von Berechtigungen wünschen, bei der separate Gruppen für das Erteilen von Berechtigungen auf der ASM-Speicherungsebene und der Datenbankebene verwendet werden, wählen Sie eine Gruppe, deren Mitglieder nur Administratoren auf Speicherungsebene sind.
Wenn Sie Gruppen mit den Standardnamen für die von Rollen zugewiesenen Gruppen erstellt haben, verwendet das Installationsprogramm diese Gruppennamen als Standardoptionen.
OSASM-Gruppe: Standardname: asmadmin.
OSDBA für ASM-Gruppe: Standardname asmdba
OSOPER für ASM-Gruppe: Standardname asmoper