Clusterkonfiguration angeben

Geben Sie Informationen für die Konfiguration des Clusters ein. Die folgenden Konfigurationsschritte werden auf diesem Bildschirm ausgeführt:

SCAN-Name

Geben Sie den Namen des Clusters ein. Dieser Name dient als Single Client Access Name (SCAN).

Der Single Client Access Name (SCAN) ist ein Hostname, der den Dienstzugriff zu dem Cluster für Clients bereitstellt. Da der SCAN mit dem Cluster als Ganzem und nicht mit einem bestimmten Knoten verknüpft ist, können mit SCAN Knoten im Cluster hinzugefügt und entfernt werden, ohne dass Clients neu konfiguriert werden müssen. Außerdem gewährleistet SCAN Verzeichnisunabhängigkeit für die Datenbanken, so dass die Clientkonfiguration nicht davon abhängig ist, auf welchen Knoten eine bestimmte Datenbank ausgeführt wird. Clients können weiter wie in früheren Releases auf das Cluster zugreifen, Oracle empfiehlt jedoch, dass Clients, die auf das Cluster zugreifen, SCAN verwenden.

Standardmäßig wird der Clustername mit dem Hostnamen des Servers angegeben, auf dem die Installation ausgeführt wird (lokaler Knoten), ohne die Ziffern im Hostnamen. Beispiel: Wenn der Serverhostname test1 lautet, ist der Standardclustername test-cluster.

Öffentlicher Hostname

Geben Sie die öffentlichen Hostnamen der Server an, die Sie als Cluster-Member konfigurieren möchten. Beispiel:

node1.example.com 
node2.example.com

Verwenden Sie die Schaltflächen Hinzufügen, Bearbeiten und Entfernen, um die Hostnamen der Cluster-Member für die Konfiguration einzugeben.

Die öffentliche IP-Adresse ist in einer DNS- oder Hosts-Datei hinterlegt. Sie verwendet die öffentliche Schnittstelle (Schnittstelle mit Zugriff für Clients).

Virtueller Hostname

Die virtuellen IP-Hostnamen werden automatisch auf Grundlage der öffentlichen Hostnamen zugewiesen. Beispiel: Bei den Hostnamen node1.example.com und node2.example.com lauten die VIP-Namen standardmäßig node1-vip.example.com und node2-vip.example.com. Sie sollten die Namen in einer DNS oder in einer Hostdatei in der Form hostname-vip konfigurieren. Die Namen sollten jedoch vor der Installation nicht verwendet werden (pingbar sein).

SSH-Konnektivität

Klicken Sie auf die Schaltfläche "SSH-Konnektivität", um SSH zu konfigurieren.

Die Installation erfordert SSH-Konnektivität, die zwischen Knoten im Cluster konfiguriert werden muss, so dass das Installationsprogramm als Installationseigentümeraccount sichere Remote Shell-Sessions auf jedem Cluster-Member öffnen kann.

Wenn Sie identische Gruppen, Benutzer und Kennwörter auf allen Knoten des Installationseigentümeraccounts eingerichtet haben, kann das Installationsprogramm automatisch einen kennwortlosen SSH-Zugriff konfigurieren.

Wenn Sie die Betriebssystemaccounts gesperrt haben, müssen Sie die SSH-Konfiguration manuell ausführen. Anweisungen zur manuellen SSH-Konfiguration finden Sie in der Betriebssystemdokumentation oder im Installation Guide für Ihr Produkt.

Clusterkonfigurationsdatei verwenden

Klicken Sie auf die Schaltfläche "Clusterkonfigurationsdatei verwenden", um eine Konfigurationsdatei zu wählen, die Sie zum Zweck der Angabe der Knotenadressen für das Cluster erstellt haben. Anleitungen zur Erstellung einer Clusterkonfigurationsdatei finden Sie im für Ihre Plattform spezifischen Oracle Grid Infrastructure Installation Guide.

Netzwerkschnittstellen identifizieren

Prüfen Sie in der Tabelle die Liste der Netzwerkschnittstellen (NICs), die OUI auf den Knoten gefunden hat. Übernehmen Sie die Standardwerte, oder klicken Sie auf die Liste mit Schnittstellentypen und wählen die NICs, die für öffentliche und private Interconnects verwendet werden sollen. Wenn mehr als zwei NICs vorhanden sind, geben Sie an, welche NICs Oracle Clusterware nicht verwenden soll. Beispiel: Es sind zusätzliche NICs zur Netzwerkspeicherung oder für andere Zwecke vorhanden, die Oracle Clusterware nicht verwenden soll.