Wenn Sie Grid Naming Service nicht verwenden, müssen Sie den öffentlichen und virtuellen Hostnamen für jeden Knoten angeben, der Cluster-Member werden soll. Außerdem muss SSH für den Installationseigentümerbenutzer auf allen Knoten konfiguriert sein, die Cluster-Member werden sollen. Klicken Sie auf SSH, um die SSH-Konfiguration zu prüfen oder SSH zu konfigurieren, wenn es nicht eingerichtet ist.
Geben Sie vollständige Domainnamen und öffentliche und virtuelle Hostnamen für das Cluster an. Beispiel:
node1.example.com node1-vip.example.com node2.example.com node2-vip.example.com
Klicken Sie auf Hinzufügen, Bearbeiten oder Entfernen, um eine Knotenliste für die Konfiguration zu ergänzen oder zu ändern. Sie können auch auf Clusterkonfigurationsdatei verwenden klicken, um den Pfad zu einer Konfigurationsdatei anzugeben, die von Ihnen vorbereitete Knoteninformationen enthält.
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Hinweis: Wenn Clusterware eines anderen Herstellers installiert ist, können Sie keine Clusterkonfigurationsdatei verwenden. |
Die Clusterkonfigurationsdatei muss folgende Syntax aufweisen, wobei node der öffentliche Hostname für einen Knoten im Cluster ist, und vip der Name einer virtuellen IP-Adresse für diesen Knoten:
node vip node vip
Beispiel: Bei den Knoten node1 und node2 und den VIP-Hostnamen node1-vip und node2-vip enthält die Clusterkonfigurationsdatei die folgenden Einträge:
node1 node1-vip node2 node2-vip
Nachdem Sie die Konfigurationsaufgaben auf diesem Bildschirm abgeschlossen haben, klicken Sie auf Weiter.
Prüfen Sie folgende Angaben auf zusätzliche Informationen:
Geben Sie die öffentlichen Hostnamen der Server an, die Sie als Cluster-Member konfigurieren möchten. Beispiel:
node1.example.com node2.example.com
Ein virtueller Hostname ist der Hostname, der mit einer virtuellen IP-Adresse verknüpft ist. Wenn Sie virtuelle IP-Adressen manuell konfigurieren möchten, anstatt die automatische Konfiguration zu aktivieren, geben Sie den virtuellen Hostnamen der Cluster-Member an. Beispiel:
node1-vip.example.com node2-vip.example.com
Geben Sie einen virtuellen IP-(VIP-)Hostnamen an, der in einem DNS registriert ist. Wenn kein DNS verfügbar ist, müssen der Hostname und die VIP-Adresse in der System-Hosts-Datei, /etc/hosts, aufgezeichnet werden. Wählen Sie eine VIP-Adresse, die folgende Anforderungen erfüllt:
Die IP-Adresse und der Hostname werden aktuell nicht verwendet (er kann in einem DNS registriert sein, sollte jedoch nicht mit einem ping-Befehl zugänglich sein)
Das VIP befindet sich in demselben Subnet wie die öffentliche Schnittstelle und in demselben Subnet wie die SCAN-Adressen.
Prüfen Sie vor der Installation, ob mit einem ping-Befehl auf das Standardgateway zugegriffen werden kann. Verwenden Sie den route-Befehl, um das Standardgateway zu suchen, wie im Hilfesystem des Betriebssystems beschrieben. Nach der Installation konfigurieren Sie Clients so, dass sie den SCAN-Namen für das Cluster verwenden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "SSH-Konnektivität", um SSH zu konfigurieren.
Die Installation erfordert, dass SSH-Konnektivität zwischen den Knoten eines Clusters konfiguriert wird, so dass das Installationsprogramm als Installationseigentümeraccount sichere Remote Shell-Sessions auf jedem Cluster-Member öffnen kann. Nachdem Sie identische Gruppen, Benutzer und Kennwörter auf allen Knoten für den Installationseigentümeraccount eingerichtet haben, kann das Installationsprogramm den kennwortlosen SSH-Zugriff automatisch konfigurieren.
Der Installationseigentümer (der Benutzeraccount, der die Installation ausführt) wird standardmäßig als Betriebssystembenutzername aufgeführt. Geben Sie das Kennwort für diesen Benutzer in das Feld "Betriebssystemkennwort" ein. Sie können SSH auch für andere Benutzeraccounts einrichten, wenn diese identisch auf allen zukünftigen Cluster-Membern konfiguriert sind.
Klicken Sie auf Testen, wenn Sie die SSH-Konnektivität eingerichtet haben, um sicherzustellen, dass diese korrekt funktioniert.
Klicken Sie auf Setup, um den SSH-Konfigurationsprozess zu starten.
Wenn Sie einen gemeinsamen Speicherort als Standardverzeichnis für den Installationseigentümeraccount verwenden, klicken Sie auf "Benutzerstandardverzeichnis wird von den gewählten Knoten gemeinsam verwendet".
Wenn vorhandene SSH-Schlüssel in dem Installationseigentümeraccount eingerichtet sind und die vorhandenen SSH-Schlüssel aktiviert werden sollen, indem sie erneut in den Speicher geladen werden, anstatt neue Schlüssel zu generieren, klicken Sie auf Private und Public Keys wieder verwenden, die im Benutzerstandardverzeichnis vorhanden sind.
Wenn Sie die Betriebssystemaccounts gesperrt haben, müssen Sie die SSH-Konfiguration manuell ausführen. Anweisungen zur manuellen SSH-Konfiguration finden Sie in der Betriebssystemdokumentation oder im Oracle Grid Infrastructure Installation Guide.