Auf der Seite "ID-Daten festlegen" wird das Oracle-Standardverzeichnis oder Staging-Verzeichnis des gewählten Hosts angezeigt. Sie müssen den Benutzernamen und das Kennwort für jeden der gewählten Hosts angeben. Der Patching-Assistent verwendet diese ID-Daten für die Speicherung des Patches.
Hinweis: Es wird empfohlen, dass Sie die ID-Daten des Betriebssystembenutzers angeben, der die Installation des Oracle-Standardverzeichnisses vorgenommen hat.
Auf dieser Seite können Sie festlegen, dass die bevorzugten ID-Daten des Oracle-Standardverzeichnisses verwendet werden sollen, oder dass die bevorzugten ID-Daten außer Kraft gesetzt werden sollen. In diesem Fall geben Sie Alternativen an.
Wenn die bevorzugten ID-Daten außer Kraft gesetzt werden sollen, können Sie eine andere Gruppe von ID-Daten für jedes Standardverzeichnis angeben. Zu diesem Zweck wählen Sie Jedes Standardverzeichnis in der Dropdown-Liste "ID-Daten angeben für".
Um eine einzelne Gruppe von ID-Daten für alle Standardverzeichnisse anzugeben, wählen Sie Alle Standardverzeichnisse.
Hinweis: Wenn Sie ein Shared Agent Patch ausführen, sind nur die Benutzer-ID-Daten für das "Master-Standardverzeichnis" erforderlich.
Um die angegebenen ID-Daten zu speichern, wählen Sie das entsprechende Kontrollkästchen ID-Daten für Oracle-Standardverzeichnis speichern. Wenn Sie das nächste Mal ein Patch auf demselben Oracle-Standardverzeichnis einspielen (für das Sie die ID-Daten gespeichert haben), werden diese ID-Daten für das Oracle-Standardverzeichnis automatisch ausgefüllt.
Hinweis: Wenn Sie den Benutzernamen für ein Oracle-Standardverzeichnis ändern, wird das angegebene Kennwort automatisch gelöscht. Sie müssen das Kennwort erneut eingeben.
Wenn Sie das Patch in der Windows-Umgebung speichern, müssen Sie sicherstellen, dass der Benutzer-Account, den der Patching-Assistent verwendet, bestimmte zusätzliche Berechtigungen enthält, damit das Patch wirksam werden kann.
Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen, um dem Benutzer, der den Agent ausführt, diese Berechtigungen zu erteilen:
Aus dem Start-Menü gehen Sie zu Verwaltung in der Systemsteuerung.
Öffnen Sie das Dokument Lokale Sicherheitsrichtlinie
In dem daraufhin angezeigten Fenster "Lokale Sicherheitseinstellungen" klicken Sie auf "Lokale Richtlinie > Zuweisen von Benutzerrechten" (Baumstruktur im linken Fensterbereich ) und erteilen die folgenden Berechtigungen:
Einsetzen als Teil des Betriebssystems
Erhöhen der Quota
Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag
Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene
Einsetzen als Teil des Betriebssystems
Erhöhen der Quota
Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag
Hinweis: Wenn der Benutzername des lokalen Benutzers identisch mit dem Benutzernamen des Benutzers ist, der den Agent ausführt, gehen Sie zu Verwaltung > >Computerverwaltung > Lokale Benutzer und Gruppen > Benutzer und löschen den lokalen Benutzer.
Wenn der Patching-Assistent ein Patch speichert, das einem Ziel zugeordnet werden kann, wird das Patch in dem Unterverzeichnis EMStagedPatches des Oracle-Standardverzeichnisses für dieses Ziel gespeichert (wobei das Unterverzeichnis EMStagedPatches falls erforderlich erstellt wird). Wenn der Patching-Agent z.B. das Datenbank-Patch 1390304 in einem Oracle-Standardverzeichnis /private/OraHome1 für einen Host speichert, wird das Patch in das folgende Verzeichnis kopiert:
/private/OraHome1/EMStagedPatches/1390304
Die Schutzeinstellungen für das Oracle-Standardverzeichnis müssen es dem Benutzer, dessen Host-(Betriebssystem-)Benutzernamen- und Kennwort-ID-Daten Sie angeben, ermöglichen, ein Unterverzeichnis im Oracle-Standardverzeichnis zu erstellen, und Dateien in dieses Unterverzeichnis zu schreiben. Sonst kann der Patching-Assistent das Unterverzeichnis EMStagedPatches nicht erstellen und das Patch nicht in dieses Unterverzeichnis kopieren.
Wenn der Patching-Assistent ein Patch speichert, das keinem Ziel zugeordnet werden kann, speichert er das Patch in dem Unterverzeichnis EMStagedPatches des Verzeichnisses, das Sie für dieses Patch auf der Seite Ziel wählen angegeben haben (wobei gegebenenfalls das Unterverzeichnis EMStagedPatches erstellt wird.)
Wenn der Patching-Assistent z.B. das Patch Application Report Generator 1844212 in einem Verzeichnis /usr/private1 für einen Host speichert, wird das Patch in das folgende Verzeichnis kopiert:
/usr/private1/EMStagedPatches/1844212
Wichtig: Das übergeordnete Verzeichnis (/usr/private1 in diesem Beispiel) muss schon vorhanden sein.
Die Benutzernamen- und Kennwort-ID-Daten werden geprüft, wenn Sie zu der nächsten Seite in dem Patching-Assistenten gehen.
Hinweis: Wenn ein Administrator gültige Host-(Betriebssystem-)Benutzernamen- und Kennwort-ID-Daten für ein Oracle-Standardverzeichnis oder ein Verzeichnis eingibt, werden diese ID-Daten in "ID-Daten festlegen" verwendet, wenn der Administrator das nächste Mal ein Patch in diesem Oracle-Standardverzeichnis oder Verzeichnis speichert.
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