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Cluster-Datenbank mit einem Klick erweitern

Verwenden Sie diese Seite, um eine bestehende geclusterte Datenbank um neue Knoten zu erweitern. Diese Deployment-Prozedur installiert Überwachungs-Agent, Oracle Clusterware und Oracle Real Application Clusters (Oracle RAC) falls erforderlich.

Voraussetzungen

Software-Library einrichten

Stellen Sie sicher, dass die Software-Library eingerichtet wurde. Dies entspricht dem Oracle RAC Provisioning, nur müssen Sie keine zusätzliche Software hochladen, um den Vorgang "Cluster-Datenbank erweitern" auszuführen.

Hardware- und Software-Anforderungen

Deployment-Prozedur für Cluster-Datenbank mit einem Klick erweitern

Die Deployment-Prozedur umfasst die folgenden Schritte:

  1. Voraussetzungen bereitstellen: Wenn die Deployment-Prozedur ausgeführt wird, dekomprimiert und stellt dieser Schritt die Prerequisite Checker- und Anpassungskomponenten in dem temporären Arbeitsverzeichnis auf allen ausgewählten Knoten bereit.

  2. SSH-Setup: In diesem Schritt verwendet die Deployment-Prozedur die obligatorischen Komponenten und richtet SSH auf einem (der ausgewählten) Knoten und den restlichen Knoten in dem Cluster ein. Diese Prozedur wird auf jedem der ausgewählten Knoten ausgeführt.

  3. Agents an Knoten weiterreichen: Die Deployment-Prozedur führt diesen Schritt nur auf den Knoten aus, die nicht von Enterprise Manager überwacht werden. Dieser Schritt stellt den Management Agent auf derartigen Knoten bereit.

  4. Cluster-Introspektionsphase: Das Cluster-Introspektions-Utility wird in diesem Schritt auf einem der Knoten ausgeführt, den Sie aus dem bestehenden Cluster auswählen (wird auch als Referenzziel bezeichnet). Dieses Utility ruft die Informationen ab, die in dem Enterprise Manager Repository fehlen.

  5. Laufzeit-Cluster-Daten laden: In diesem Schritt werden die fehlenden Daten, die von dem Cluster-Introspektion-Utility erfasst wurden, in die Laufzeitdaten geladen.

  6. Voraussetzungen und Anpassungen: Im Allgemeinen wird dieser Schritt in zwei Teilen ausgeführt. Zuerst wird der Prerequisite Checker ausgeführt und danach das automatisierte Anpassungs-Skript.

Hinweis: Wenn Sie den Schritt unverändert ausführen möchten, d.h. sowohl den Prerequisite Checker als auch das automatisierte Anpassungs-Skript ausführen möchten, benötigen Sie sudo-Berechtigungen, die zur Ausführung des Anpassungs-Skripts erforderlich sind.

Sie können jedoch auch nur den Prerequisite Checker ausführen, indem Sie die Ausführung der Anpassungs-Skripts deaktivieren. Falls erforderlich können Sie die nicht erfolgreichen Prüfungen auf Voraussetzungen manuell korrigieren und die Deployment-Prozedur erneut ausführen.

Hinweis: Wenn Sie nur den Prerequisite Checker ausführen, sind keine sudo-Berechtigungen erforderlich

  1. Clusterware-Archiv und In Zielknoten kopieren: Dieser Schritt erstellt eine Zip-Datei, die Oracle Clusterware-Binärdateien enthält, und kopiert sie in die Zielknoten, die kein bestehendes Oracle Clusterware-(CRS-)Standardverzeichnis haben.

  2. Clusterware-Archiv bereitstellen: In diesem Schritt werden die kopierten CRS-Binärdateien in dem Oracle CRS-Standardverzeichnis auf den ausgewählten Zielknoten bereitgestellt.

  3. Gemeinsame Speicherorte überprüfen: Das Cluster Verification-Utility (CVU) wird ausgeführt, um sicherzustellen, dass die gemeinsamen Speicherorte für OCR, VDisk und Datendateien von allen Zielknoten zugänglich sind.

  4. Cluster Verification-Utility: Das CVU wird jetzt auf den neuen Zielknoten ausgeführt, die Oracle Clusterware benötigen, um sicherzustellen, dass die Oracle-Standardverzeichnisse für eine Oracle Clusterware-Installation kompatibel sind.

  5. Clusterware Cloning: In diesem Schritt wird das Oracle Clusterware-Standardverzeichnis mit Oracle Universal Installer im Clone-Modus geclont (konfiguriert).

  6. Clusterware Knoten hinzufügen: Dieser Schritt wird aus dem Referenzknoten ausgeführt, um die neuen Ziele zu dem bestehenden Cluster hinzuzufügen. Wenn diese Schritt ausgeführt wird, generiert er das root add node-Skript.

  7. Update der Clusterware-Knotenliste: In diesem Schritt werden orainventory (auf jedem Knoten) sowie das zentrale Bestandsverzeichnis mit den Informationen aus allen Knoten des Ergebnis-Clusters aktualisiert (d.h. dem Cluster, das mit den neuen Zielknoten erweitert wurde).

  8. Clusterware Root-Skripts: Die Oracle Clusterware Root-Skripts werden aus dem neuen Zielknoten ausgeführt, um den Oracle Clusterware Stack zu starten.

  9. Clusterware-Konfiguration: Dieser Schritt führt das Konfigurations-Tool (racgons) auf allen neuen Knoten aus.

  10. Registrierung des Standardverzeichnisses: In diesem Schritt werden die neuen Oracle-Standardverzeichnisse mit dem Management Agent für Collections des Bestandsverzeichnisses registriert.

  11. Cluster Verification-Utility Clusterware-Installationsabschluss: Das CVU wird ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Oracle Clusterware-Installation vollständig ist. Dieses Utility prüft auch, ob der Oracle Clusterware Stack erfolgreich gestartet wurde.

  12. ASM-Archiv und Kopieren: Dieser Schritt erstellt eine Zip-Datei, die ASM-Binärdateien enthält, und kopiert diese in die Zielknoten, die kein bestehendes ASM Oracle-Standardverzeichnis haben.

  13. ASM-Archiv bereitstellen: In diesem Schritt werden die kopierten ASM-Binärdateien in dem Oracle ASM-Standardverzeichnis auf den ausgewählten Zielknoten bereitgestellt.

  14. ASM-Cloning: In diesem Schritt wird das ASM-Standardverzeichnis mit Oracle Universal Installer im Clone-Modus geclont (konfiguriert).

  15. Update der ASM-Knotenliste: In diesem Schritt werden orainventory (auf jedem Knoten) und das zentrale Bestandsverzeichnis mit den Informationen auf allen Knoten des Ergebnis-Clusters aktualisiert (d.h dem Cluster, das mit den neuen Zielknoten erweitert wurde).

  16. ASM-Root-Skripts: Die ASM-Root-Skripts werden aus den neuen Zielknoten ausgeführt.

  17. RAC archivieren und kopieren: Mit diesem Schritt wird eine zip-Datei erstellt, die die Oracle RAC-Binärdateien enthält. Diese wird in die Zielknoten kopiert, die kein bestehendes Oracle RAC-Standardverzeichnis haben.

  18. RAC-Archiv bereitstellen: In diesem Schritt werden die kopierten Oracle RAC-Binärdateien in dem Oracle RAC-Standardverzeichnis auf den ausgewählten Zielknoten bereitgestellt.

  19. RAC-Cloning: In diesem Schritt wird das Oracle RAC-Standardverzeichnis mit Oracle Universal Installer im Clone-Modus geclont (konfiguriert).

  20. Update der RAC-Knotenliste: In diesem Schritt werden orainventory (auf jedem Knoten) sowie das zentrale Bestandsverzeichnis mit den Informationen auf allen Knoten des Ergebnis-Clusters (d.h. dem Cluster, das mit den neuen Zielknoten erweitert wurde) aktualisiert.

  21. RAC-Root-Skripts: Die Oracle RAC Root-Skripts werden aus den neuen Zielknoten ausgeführt.

  22. RAC-Instance hinzufügen: In diesem Schritt startet die Deployment-Prozedur die Listener und die neuen Oracle RAC-Instances werden zu dem ausgewählten Cluster hinzugefügt.

  23. Erkennung der Ziele: Als letzter Schritt in dieser Deployment-Prozedur werden alle neuen Ziele (Oracle Clusterware, Oracle RAC und ASM) erkannt.

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